Michele Spanghero, Absolvent der Modernen Literatur an der Universität Triest mit Schwerpunkt Dramaturgie, hat zudem an Workshops in elektronischer Musik, Improvisation, Sounddesign und Video teilgenommen. Er verfolgt einen interdisziplinären Ansatz, der visuelle und Klangkunst, Skulptur und Fotografie miteinander verbindet und das Verhältnis von Klang, Raum und Wahrnehmung erforscht.
Seit 2007 ist Spanghero Artist-in-Residence an der Stazione di Topolò / Postaja Topolove in Italien und nahm 2008 an einem einmonatigen Aufenthalt im MoKS – Mooste in Estland teil. 2016 wurde er vom Magazin Artribune als „Bester junger italienischer Künstler“ ausgezeichnet. Spanghero hat seine Arbeiten weltweit in Einzel- und Gruppenausstellungen präsentiert, unter anderem in der Galerie Alberta Pane (Paris, Venedig), bb15 (Linz), Centquatre (Paris), Casa d’Arte Futurista Depero – Mart (Rovereto) und dem Museo Revoltella (Triest).
Michele Spanghero erforscht das Verhältnis von Klang, Raum und Wahrnehmung. Seine immersiven Installationen nutzen Klang, Skulptur und Fotografie, um den Raum zu transformieren und den Betrachter zu einem sinnlichen und kontemplativen Erlebnis einzuladen. Minimalistisch und präzise schaffen seine Werke einen subtilen Dialog zwischen Umwelt, Materie und menschlicher Wahrnehmung und enthüllen so unsichtbare und flüchtige Dimensionen von Raum und Zeit.



