Seit 2020 Teil der Sammlung

Michele
Spanghero

Michele Spanghero, geboren 1979 in Gorizia, ist ein italienischer Bild- und Klangkünstler, der für seine immersiven Installationen bekannt ist, die das Verhältnis von Klang, Raum und Wahrnehmung erforschen. Sein Werk, das Klangkunst, Skulptur und Fotografie vereint, zeichnet sich durch einen konzeptuellen Ansatz und eine entschieden minimalistische Ästhetik aus.

Hören Sie dem Künstler zu

Ein Kind testet das interaktive Klangwerk von Michel Spanghero.
Close-up sur l'oeuvre Dià de Michele Spanghero. On y voit le trou dans lequel les gens peuvent communiquer à travers.Vue rapprochée de la sculpture Dià de Michele Spanghero dans les jardins du Château de Vullierens.

Michele Spanghero, Absolvent der Modernen Literatur an der Universität Triest mit Schwerpunkt Dramaturgie, hat zudem an Workshops in elektronischer Musik, Improvisation, Sounddesign und Video teilgenommen. Er verfolgt einen interdisziplinären Ansatz, der visuelle und Klangkunst, Skulptur und Fotografie miteinander verbindet und das Verhältnis von Klang, Raum und Wahrnehmung erforscht.

Seit 2007 ist Spanghero Artist-in-Residence an der Stazione di Topolò / Postaja Topolove in Italien und nahm 2008 an einem einmonatigen Aufenthalt im MoKS – Mooste in Estland teil. 2016 wurde er vom Magazin Artribune als „Bester junger italienischer Künstler“ ausgezeichnet. Spanghero hat seine Arbeiten weltweit in Einzel- und Gruppenausstellungen präsentiert, unter anderem in der Galerie Alberta Pane (Paris, Venedig), bb15 (Linz), Centquatre (Paris), Casa d’Arte Futurista Depero – Mart (Rovereto) und dem Museo Revoltella (Triest).

Michele Spanghero erforscht das Verhältnis von Klang, Raum und Wahrnehmung. Seine immersiven Installationen nutzen Klang, Skulptur und Fotografie, um den Raum zu transformieren und den Betrachter zu einem sinnlichen und kontemplativen Erlebnis einzuladen. Minimalistisch und präzise schaffen seine Werke einen subtilen Dialog zwischen Umwelt, Materie und menschlicher Wahrnehmung und enthüllen so unsichtbare und flüchtige Dimensionen von Raum und Zeit.

Michele Spanghero

Spanghero

In den Gärten von Schloss Vullierens präsentiert Michele Spanghero die Installation „Dià“ (griechisch für „durch“), die Stille und Klang miteinander verbindet. Sie besteht aus zwei nach dem Goldenen Schnitt angeordneten Trompeten, durch die die Betrachter die umgebende Landschaft hören oder beobachten können. Die Installation lädt die Besucher ein, mit den beiden Öffnungen wie mit einem Megafon oder einem Guckloch zu interagieren und so einen intimen Dialog (Dià-Logos) mit der Skulptur selbst zu beginnen.