Walks

Architektur und Familiensitz: Das Schloss in der 360°-Ansicht

Willkommen zum 360°-Rundgang durch das Schloss. Auf den Spuren der Geschichte von Vullierens, inmitten von Relikten des 13. Jahrhunderts, französischer Architektur des 17. Jahrhunderts und zeitgenössischer Kunst.

Beginnen Sie Ihren Rundgang mit einem Zickzack-Kurs durch die geometrischen – und kinetischen – Rosenbeete von Dorianne’s Garden. Wenden Sie sich dann in Richtung der an die ehemalige Feste gebauten Terrassen. Eine kurze Rast gibt Ihnen die Gelegenheit, die beeindruckende Architektur des Bauwerks sowie die herrliche Aussicht auf den früheren Obstgarten, die Weinstöcke und den See zu genießen.

Ein paar Meter weiter, hinter einer 90°-Kurve um den ältesten Turm, liegen die Reste des ehemaligen Gebäudes vor Ihnen. Gehen Sie 700 Jahre in der Zeit zurück entlang der Überreste des 1308 von Pierre Duin erbauten mittelalterlichen Schlosses. Entlang der Allee erreichen Sie einen zweiten Turm, der ebenfalls ein Teil der beeindruckenden mittelalterlichen Festung ist. Der Spaziergang endet schließlich entlang des Wassergartens im alten Burggraben.

Der Spaziergang ist für Personen mit eingeschränkter Beweglichkeit und Rollstuhlfahrer nicht geeignet.

Crédit photo: Catrine Russell

Rose

In den Gärten gibt es auch Tausende von Rosen zu bewundern. Allein entlang der Mauer des ehemaligen Gemüsegartens stehen über 400 Rosenstöcke.

Der Rose Walk ist daher ein klares Must, zeigt er doch diese Blume mit ihren unverwechselbaren, ineinandergreifenden Blütenblättern von ihrer allerschönsten Seite. Auf dem Weg flanieren Sie entlang ebenso blumiger wie geheimnisumwitterter Namen wie Gertrude Jekyll, Super Fairy und Generous Gardner und gelangen von Garten zu Garten: von Dorianne über Doreen bis hin zum Secret Garden. Sie werden uns letztlich zustimmen, dass die spektakuläre Sammlung von über 2.000 blühenden Rosenstöcken und der Rose Walk für alle Besucher der Gärten zum Pflichtprogramm gehören sollten.

Tree

Die Gärten des Schlosses sind ein Refugium für außergewöhnliche und jahrhundertealte Bäume. Auf dem „Tree Walk“ treffen Sie alterwürdige, das Gut um über 40 Meter überragende Zeugen früherer Zeiten. Etwa fünfzehn verschiedene Baumarten stehen entlang des Weges. Der Plan der Gärten zeigt Ihnen die Standorte der Riesen und beschreibt ihre Eigenschaften.

Zu den wohl beeindruckendsten Exemplaren zählen ein 1720 gepflanzter Tulpenbaum (Liriodendron tulipifera), der als einer der ältesten in Europa gilt, ebenso wie das zweihöchste Gewächs des Parks, der Riesenmammutbaum.

Wie aktuelle Studien aus England belegen, besteht eine enge Verbindung zwischen Wald und Mensch. Die positive Wirkung eines entspannenden Waldspaziergangs hält noch bis zu sieben Stunden nach dem Verlassen des Waldes an. Scheuen Sie sich also nicht, die Bäume zu berühren oder zu umarmen und spüren Sie ihrer natürlichen Kraft nach.

Crédit photo: Catrine Russell